Die dunkle Seite der Kosmetik

(oder wie man chemische Invasion gesund überstehen kann)

Führt ihr einen gesunden Lebensstil, esst ihr gesund, treibt ihr Sport? Nur weiter so, das wird euch mit Sicherheit gut tun.  Habt ihr aber gewusst, dass unsere Haut bis zu 10-mal aufnahmefähiger ist als unser Darm? Nicht umsonst wird die Haut als zweite Lunge und Atmungsorgan bezeichnet. Doch in moderner Industriegesellschaft wird der menschliche Körper stets der Wirkung von Chemikalien ausgesetzt, es geschieht oft hinterhältig, ganz unbemerkbar. Erste Anzeichen der gesundheitlichen Schäden werden meistens so lange ignoriert, bis man sie nicht mehr vertragen kann. Das war bei mir der Fall. Es hat mir zu lange gedauert, bis ich verstanden habe, worum es eigentlich geht. Neben innerlichen Ursachen, die ich allmählich auf dieser Webseite besprechen werde, habe ich mich näher damit befasst, was ich auf meine Haut auftrage. Ich war erschüttert festzustellen, dass die meisten Kosmetika zur Haut- und Körperpflege in gesundheitlicher Hinsicht absolut risikoreiche chemische Substanzen mit verheerenden Nebenwirkungen beinhalten. Der Preis eines Produktes ist in dieser Richtung kein relevantes Merkmal. Es gibt eine Menge von luxuriösen Produkten, die genauso unakzeptabel sind als billigere Marken. Als erstes habe ich eine neue Einstellung zur Werbung rasant in Praxis eingeführt. In diesem Sinne fällt mir gerade Oliviero Toscani ein, der in seinem gelungenen Zitat die Werbung als lächelndes Aas bezeichnet – in der Kosmetik gilt es gleich doppelt…

Schädliche chemische Substanzen findet man überall, ab und zu hatte ich das Gefühl, dass man vor ihnen nicht fliehen kann. Rechnet ihr mit den Fingern, wie oft ihr in einer Woche Hände und Haare wäscht, wie oft ihr duscht oder badet, wie oft ihr eincremt oder sonstige kosmetische oder reinigende Mittel verwendet und bald werdet ihr feststellen, dass alle Finger nicht reichen. Jedes Mal dringen die Inhaltsstoffe durch die Haut in den Körper ein und werden über das Blutsystem in den ganzen Körper transportiert. Sollten diese Inhaltsstoffe gesundheitsschädlich sein, wird es sich früher oder später herausstellen. Und man wird dafür bezahlen – mit gereizter und trockener Haut, Allergie oder im schlimmsten Fall mit Schädigung innerer Organe, deren Aufgabe ist es, giftige Abfallstoffe aus dem Körper auszuscheiden – es sind vor allem Leber, Nieren und das Lymphsystem, doch die Schilddrüse bleibt auch nicht davon unberührt, es erwartet sie ein Hormonchaos.

Man könnte fragen, wieso dass solche chemische Stoffe trotz schockierenden Laborergebnisse überhaupt eingesetzt werden dürfen. Dafür gibt es mehrere Gründe, der ganz prosaische Grund  ist natürlich Geld. Im Vergleich zu den hochwertigen Substanzen sind diese chemischen Stoffe wesentlich billiger und schneller verfügbar. Hersteller berufen sich oft darauf, dass die umstrittenen Substanzen in niedriger Konzentration eingesetzt werden, es ist jedoch logisch, dass mit jeder Verwendung solcher Substanzen in kosmetischen Produkten diese Konzentration multipliziert wird. Ein weiterer Grund besteht darin, dass chemische Substanzen zwar schnelle, leider meistens illusorische Resultate mit sich bringen. Ein typisches Beispiel dafür sind Silikone in Schampons und Haar-Conditioners, Haarmasken und Haarölen. Sie umhüllen die Haare mit einer Schicht, die sie glatt und scheinbar gesund wirken lässt, da die Haare im Inneren nach wie vor beschädigt sind. Ein gesunder Bauernverstand sagt, dass das, was beschädigt ist, muss weggeschnitten werden. Es gibt keinen anderen Weg. Und schließlich sind Hersteller stolz darauf, dass ihre Produkte dank chemischer Konservierung haltbarer sind – werden die Kunden jedoch auch stolz darauf sein, wenn eine Langzeitverwendung von Parabenen zur Kontaktallergie führt und aufgrund der milden Östrogenwirkung einen negativen Einfluss auf die Fruchtbarkeit hat?

Nehmen wir jetzt einige von diesen chemischen Substanzen unter die Lupe.

Mineralöl entsteht als Nebenprodukt bei der fraktionierten Destillation des Erdöls. Es geht um ein transparentes, farbloses Öl niedriger Qualität und wird in großen Mengen hergestellt. In der Deklaration auf der Verpackung wird es als Mineral Oil, Cera Microcristallina, Microcrystalline Wax, Paraffinum liquidum, Paraffin, Ozokerit, Ceresin und Petrolatum/Vaseline bezeichnet. Es wird als Ersatz für hochwertige pflanzliche Öle in vielen kosmetischen Produkten verwendet, vor allem in der Körperpflege (Körpermilch und Körperöl, auch für Kinder), Cold Creams und Salben a auch in der dekorativen Kosmetik, wobei es bis zu 90% eines Produktes bilden kann. Das Maß der Reizbarkeit hängt wesentlich von seinem Reinheitsgrad ab. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft unraffiniertes oder wenig raffiniertes Mineralöl als „menschliches Karzinogen“ (Gruppe 1) ein, wobei die hochraffinierte Öle in die Gruppe 3 eingeordnet werden – das bedeutet, dass keine karzinogene Wirkung vorausgesetzt wird, es stehen jedoch keine ausreichende Hinweise zur Verfügung, damit diese Öle als „unschädlich“ bezeichnet werden können. Das Mineralöl wirkt wie eine Plastiktüte auf der Haut und zerstört dadurch die Hautschutzbarriere. Die Haut kann nicht mehr atmen und Abfallstoffe ausscheiden,  darüber hinaus wird auch die Bildung des hauteigenen Fetts (Sebum) allmählich eingestellt. Die Verwendung von Mineralöl führt zur Verlangsamung des Hautmetabolismus und damit zur vorzeitigen Hautalterung, Akne, verschiedenen Hauterkrankungen, verstopften Hautporen und Hautaustrocknung. Außerdem wird es in Lymphknoten gespeichert und es hemmt die Resorption des Vitamin A im Darm. Eine Langzeitverwendung von verschiedenen Formen von Mineralöl löst eine Abhängigkeit aus und führt zum Teufelskreis – Haut wird immer trockener und es werden immer stärkere Produkte auf Mineralölbasis benötigt.

Parabene ist eine Gruppenbezeichnung für Chemikalien, die aufgrund des niedrigen Preises oft als Konservierungsmittel in kosmetischen und pharmazeutischen Produkten verwendet werden. Sie befinden sich in Schampons, üblichen Feuchtigkeitscremes, Rasiergels, Lubrikationsgels, Make-Ups, Zahnpasta usw. Von der chemischen Zusammensetzung her handelt es sich um Ester der para-Hydroxybenzoesäure (kurz PHB-Ester). Es gibt z.B. Methyl-, Ethyl-, Propyl-, Butyl- und Isobutylparaben. Lange hat man sie für unschädlich gehalten, in den letzten Jahren wird ihre Unschädlichkeit jedoch immer öfter bezweifelt, vor allem was kosmetische Produkte angeht. Man hat nämlich festgestellt, dass Parabene bei empfindlichen Menschen die allergische Kontaktdermatitis (Nesselsucht – Urtikaria) verursachen und manche Parabene sogar eine mild östrogene Wirkung ausweisen. Weiter wird der potentielle Einfluss der Parabene auf Entstehung und Entwicklung von Brustkrebs (Spuren von Parabenen wurden in den Brustkrebstumoren gefunden), Gebärmutter- und vor allem Hautkrebs geprüft. Ebenfalls wird die Tatsache untersucht, ob und in welchem Ausmaß die östrogene Aktivität von Parabenen mit einer immer öfter vorkommenden vorzeitigen Pubertät bei Mädchen zusammenhängt.

Silikone sind synthetische Lipide (Fette) auf Erdölbasis, die in der Natur nicht zerlegt werden. Die chemische Struktur des Erdöls ermöglicht zahlreiche Molekularstrukturen. Silikone haben einen Charakter zum Teil wie Mineralöl und zum Teil wie Naturöl. Zusammen mit PEG (Polyethylenglykol) und PPG (Polypropylenglykol) oder bei der Überdosierung mit Silikonen wird die Bildung von hauteigenem Fett unterdrückt, es entsteht eine Abhängigkeit von Silikonen und der Hautzustand verschlechtert sich. Eine Wiederherstellung der natürlichen Lipidschicht der Haut erfordert einen langwierigen Prozess der Hautregeneration durch natürliche Öle. In der Deklaration auf der Etikette werden sie unter verschiedene Namen mit folgenden Endungen angegeben: - siloxane, -methicone, -methiconol, wie z.B. dimethicone, cyclomethicone, dimethicone copolyol, phenyl trimethicone, amodimethicone, dimethiconol, stearyl dimethicone, cyclopentasiloxane, cyclohexasiloxane, polymethylsiloxan u.a. Wie bereits erwähnt, befinden sie sich oft in den Haarprodukten, wo sie zum billigen Preis sie schnell zu sichtbaren Ergebnissen führen, aber leider nur mit einem oberflächlichen Effekt. Haare sind dank der Silikonschicht zwar glänzend, lassen sich besser kämmen und äußerlich scheinen sie, die gespaltenen Haarspitzen zu schließen. Aber es ist ein Teufelskreis: die beschädigten Haare sehen von außen gut und gesund aus, doch von innen bleiben sie nach wie vor beschädigt. Dadurch, dass die Silikonschicht sich schlecht auswaschen lässt, können keine Pflegestoffe bis in die Tiefe eindringen, deswegen verschlechtert sich der Haarzustand noch mehr. Man verwendet wieder die silikonhaltigen Haarprodukte. Noch schlimmer sieht die Lage mit den Schampons aus, deren „klebende“ Silikone an der Kopfhaut haften bleiben, der Haarwuchs wird dadurch verlangsamt und zusätzlich kann die Verwendung von Silikonen zur gereizten, entzündeten und juckenden Kopfhaut führen. Es kann sogar den Haarausfall verursachen. Weiter werde sie in der Körperpflege und Cremes eingesetzt, da sie die Haut weich und geschmeidig machen. Ihre Moleküle sind jedoch zu groß, um in die Haut eindringen zu können, daher verstopfen sie die Hautporen und der dadurch entstandene Sauerstoffmangel in der Haut hat Ansammlung von Abfallstoffen, Hautentzündung, Allergien, Hautreizung, Hautaustrocknung und Pickelbildung zur Folge. Darüber hinaus sammeln sie sich in Leber und Lymphknoten an und können die Tumorbildung verursachen. Aufgrund der Befürchtung vor einer negativen Auswirkung der Silikone auf die Umwelt, vor allem auf das Meeresleben, fordern viele Länder die Firmen der Silikonindustrie auf, mehrere relevante Beweise darüber vorzulegen,  dass die Silikone tatsächlich ohne Bedenken verwendet werden können.

Phthalate, d.h. Ester der Phthalsäure, vor allem Diethylphthalat, gehören ebenfalls zum problematischen Zusatzstoff in den Cremes. Die meisten Hersteller setzen diese Stoffe zur Vergällung des Alkohols in einem Produkt ein. Diethylphthalat wirkt sich negativ auf die Hautschutzbarriere aus und steht im Verdacht, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen. Phthalate generell sind hormonaktiv. Daran soll man denken, wenn man die Kunststoffgefäße in der Mikrowelle erwärmt.

Diethanolamin (DEA), Monoethanolamin (MEA) und Triethanolamin (TEA) bilden einen Bestandteil von Lösemitteln, Emulgatoren und Reinigungsmitteln. In der Kosmetik werden sie zur Weichmachung, Befeuchtung und Schaumbildung eingesetzt. In der Deklaration werden sie meistens zusammen mit einem anderen Element angeführt, das sie neutralisieren. Daher muss man auf Cocoamide DEA oder MEA (Verbindung von Kokosnuss-Fettsäuren und Diethanolamin oder Monoethanolamin), Lauramide DEA (Verbindung von Laurinsäure – einer gesättigten Fett- und Carbonsäure – und Diethanolamin) und andere Stoffe aufpassen. Es handelt sich um Chemikalien mit einem äußerst negativen Einfluss auf Hormonsystem und es ist bekannt, dass sie karzinogen sind. Früher hat man über ihrer karzinogenen Wirkung nur in Zusammenhang mit der Entstehung von Nitraten und Nitrosaminen gesprochen, die neuesten Studien zeigen jedoch, dass diese Chemikalien ein Krebspotential auch ohne Nitrate haben.  Sie werden in Bezug auf Zuwachs an Leber- und Nierenkrebs erwähnt. Darüber hinaus reizen sie die Haut und Schleimhäute. Höchste Aufmerksamkeit ist vor allem bei der Verwendung von solchen Zusatzstoffen bei Kindern angesagt.

Propylenglykol (PG) stellt eine Form des Mineralöls dar, die in der Kosmetik verwendet wird. Dass es ganz „universell“ eingesetzt wird, besagt auch die Tatsache, dass es auch zur Herstellung von Brems- und Hydraulikflüssigkeit und Frostschutzmischung verwendet wird, wobei es keinen Unterschied zwischen dem industriellen und kosmetischen Propylenglykol gibt. In der Kosmetik wird es als Feuchthaltemittel verwendet, da es hilft, die Feuchtigkeit in der Haut oder kosmetischen Produkten zu bewahren. Man findet es in den meisten Make-ups, Haarprodukten und in der Körperpflege (Körpermilch, Rasierbalsam, Deodorant, Mundwasser und Zahnpasta). Die Sicherheitsanweisungen für die Handhabung mit dem Propylenglykol in der Industrie warnen vor einem Hautkontakt damit, da das Propylenglykol stark reizend wirkt und  Leber und Nieren schädigen kann. Infolge seiner Fähigkeit, schnell in die Haut einzudringen, müssen die Arbeiter während der Arbeit mit diesem toxischen Stoff Handschuhe und Schutzbekleidung und Schutzbrille tragen. Die Verbraucher werden wohl nicht geschützt und man würde vergebens eine Warnung auf einem Deodorant suchen, obwohl die Konzentration darin oft viel höher ist als bei der industriellen Verwendung.

Natrium-Laurylsulfat (Engl. Sodium Lauryl Sulfate – SLS) ist ein aggressiver ätzender Reiniger, der einen Bestandteil der Reinigungsmittel zum Saubermachen von Garagenboden,  zum Entfetten von Geräten und zur Autowäsche darstellt. Es dient der Schaumbildung. In höherer Konzentration reizt er die Augen, Atmungsorgane und Haut. Es ist einer der wichtigsten Bestandteile in den Zahnpasten, Schampons, Conditioner und anderen schäumenden Produkten. Die Schlussfolgerung der Universitätsforschung an der American College of Toxicology bestätigt, dass der Natrium-Laurylsulfat eine Sehstörung bei Kindern hervorrufen kann. Andere Forschung hat gezeigt, dass der Natrium-Laurylsulfat das Immunsystem vor allem in der Haut beschädigen kann, weil er aufgrund seiner Fähigkeit, die Hautproteine zu denaturieren (es ist ein Prozess, bei dem das Protein aus einem geordneten in einen ungeordneten Zustand übergeht), Entzündungsprozesse verursacht. Natrium-Laurylsulfat gehört eindeutig zu den gefährlichsten Zusatzstoffen in der kosmetischen Industrie. Wissenschaftliche Experimente haben weiter bestätigt, dass im Zusammenspiel mit anderen Chemikalien kann es karzinogene Nitrosamine bilden. Nach American College of Toxicology bleibt der Natrium-Laurylsulfat bis zu 5 Tage lang im Körper, doch andere Studien sprechen von dauerhaften Rückständen im Herzen, Leber, Lungen und Gehirn. Das ist ein ernster Impuls zum Nachdenken, warum so ein gefährlicher Stoff überhaupt nach wie vor in Schampons, Zahnpasten und Reinigungsmitteln eingesetzt wird.

Synthetische Duftstoffe befinden sich in den meisten Deodorants, Schampons, in der Gesichts- und Körperpflege (auch für Kinder) und in den Sonnenschutzprodukten. Viele von diesen Verbindungen sind karzinogen oder auf anderer Weise toxisch. Die Bezeichnung “Fragrance“ in der Deklaration eines Produktes kann bis zu 4.000 verschiedener Verbindungen bedeuten, die meisten von ihnen sind synthetisch. Sie können Kopfschmerzen, Schwindelgefühle, Hautausschlag, Pigmentstörungen, Husten, Erbrechen und allergische Reaktion der Haut  verursachen.

Aluminium in verschiedenen Formen (z.B. Aluminiumsalze) wird als ein zuverlässiger Stoff gegen Schwitzen verwendet. Generell kann man sagen, dass Aluminium die Haut reizt und die Entzündungsprozesse in der Haut verursacht. Es beugt das Schwitzen vor, indem es die Hautporen verschließt, gleichzeitig hindert es an der Ausscheidung der Abfallstoffe aus der Haut. Die Absorption durch die Haut und die Ablagerung von Aluminiumsalzen im Brustgewebe kann zur Bildung von Zysten in der Brust beitragen. Inwieweit die Aluminiumsalze den Brustkrebs verursachen wird gegenwärtig untersucht. Mehrere Studien haben jedoch einen Zusammenhang dazwischen bestätigt und weisen darauf hin,  dass die Frauen, bei denen früher die Zysten vorgekommen sind, können anfälliger für den Brustkrebs sein.

Das Vorkommen potentiell schädlicher Zusatzstoffe in den Kosmetika:

  • Haar-Conditioner: Diethanolamin (DEA), Propylenglykol, tierisches fett
  • Duschgels und Seifen: Diethanolamin (DEA), Natrium-Laurylsulfat (NLS), tierisches fett
  • Antiperspirants/Deodorants: Aluminium, Butan, Propan, Propylenglykol, Alkohol
  • Cremes: Formaldehyd, Glycerin, Kaolin, Lanolin, Mineralöl, synthetische Duftstoffe, Petrolatum, Propylenglykol, Silikone
  • Make-up: Polyetylenglykol (PEG), Mineralöl, synthetische Duftstoffe, Propylenglykol, Glycerin
  • Mundwasser: Alkohol, synthetische Geschmacksstoffe, Natrium-Laurylsulfat (NLS)
  • Rasierschaum und Rasiergel: Diethanolamin (DEA), Propylenglykol, Natrium-Laurylsulfat (NLS)
  • Schampons: Diethanolamin (DEA), Diethylphthalat, Tenside, Oxybenzon, Propylenglykol, Natrium-Laurylsulfat (NLS),
  • Sonnenschutz: Benzophenone, Mineralöl, Petrolatum, Lanolin, Glycerin, Propylenglykol, synthetische Duftstoffe
  • Zahnpasten: Fluor, Natrium-Fluorid, Natrium-Laurylsulfat (NLS),  Propylenglykol, Saccharin

Aus Allem, was oben gesagt wurde, ergibt sich Folgendes:
Hat man Zuhause Produkte mit karzinogenen oder auf anderer Weise toxischen Zusatzstoffen, soll man sie eindeutig wegwerfen.
Hat man Zuhause Produkte, die Allergie hervorrufen können, kann man sie weiter verwenden, man geht jedoch das Risiko ein, dass die Toleranzschwelle des Körpers gegen solche Zusatzstoffe eines Tages überschritten wird.

Mein persönlicher Ratschlag ganz zum Schluss lautet: man soll aufhören, sich emotional mit einer bestimmter kosmetischen Marke zu identifizieren und stattdessen die Inhaltsstoffe kosmetischer Produkte streng zu beurteilen. Darauf hat man volles Recht und ich zitiere jetzt einen Slogan aus der Werbung, diesmal aber anders gemeint: „…weil du es wert bist…“

Verwendete Quellen:
Cancer-Prevention-Coalition
Öko-Test Verlag Frankfurt
Wikipedia
Deutsche Haut- und Allergiehilfe e.V.

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